Stiftentreffen 8,9,10

10. Stiftentreffen vom 2. November 2019
Das Protokoll des Treffens in 18 prosaischen Bildern
1. Stille
Fast vier Jahre waren um.
Das Ok blieb ganz still und stumm.
War da nicht beim letzten Mal
etwas mit dem Intervall?
An’s Verkürzen dachte man,
was das Ok selbst entscheiden kann.
Man hörte nichts, es war ganz still.
wussten die nicht mehr, wieviel?
2. Vorbei mit der Ruhe
Irgendwer im Ok sah:
Der kurze Intervall ist da.
Auch Röbi hat das mitbekommen
und die Challenge angenommen.
Das Ok wurde eingeladen
und ersann den roten Faden.
Was am Treffen laufen sollte
und man den Stiften bieten wollte.
3. Einladungen
Als bekannt war wo und wann,
schrieb man mit Mail die Leute an
und wartete auf Reaktionen.
Die zeigten schnell: Es wird sich lohnen.
Dreiunddreissig am Nachmittag,
was im guten Durchschnitt lag.
Dazu noch elf am Abend dann,
so fing das Ganze super an.
4. Treffpunkt «Alter Bahnhof» Gossau
Das Wetter war so mittelschön.
Die Sonne war zwar oft zu sehn.
Das Programm bedingte nun,
in zwei Gruppen es zu tun.
5. Programm der «Alten»
So waren nun die «Alten»
und die Gäste angehalten,
um halb eins sich einzufinden
und um eins dann zu verschwinden.
Für optimale Bequemlichkeit
stand ein kleiner Bus bereit.
«Rock und Pop» war nun das Ziel.
In Niederbüren unter Niederwil.
6. Programm der «Jungen»
Nachmittags so um halb zwei
kamen die «Jungen» auch herbei.
Und fuhren etwa zwei Uhr dann
dorthin, wo man Bowling spielen kann.
Ebenfalls in Niederbüren,
galt es, die Kugeln fein zu führen.
Für optimalen Reisegenuss
sorgte auch der gleiche Bus.
7. Im «Rock und Pop Museum»
Bei der Ankunft strahlte die Sonne
und auch «Tschiibii» voller Wonne.
Er ist der Gründer dieser Sache,
wo er immer noch den Führer mache.
Er hat die Sammlung aufgebaut
und immer wieder drauf geschaut,
und Onkels Geld gut investiert,
dass Alles einzigartig wird.
Nun ist das Ganze ein Verein.
Privat sei der Geldsack nun zu klein.
Die Führung, die war wirklich gut.
Wie er mit dem Tablet steuern tut.
Und dazwischen dann ein Apero
und über Pop noch mehr Info.
Für Volksmusiker schon manchmal wild.
Am Schluss gab’s noch ein Gruppenbild.
8. Wechsel
Um Vier stand dann nach Ok-Plan
der örtliche Gruppenwechsel an.
Damit Kegler, die ihr Bestes gaben
auch Rock und Pop gesehen haben.
9. Beim Bowling
Für die «Alten» gings zum Bowlingspiel.
Das machen manche nicht mehr viel.
Aber lustig war’s, und richtig gut.
Und mit Elan und frohem Mut
genossen wir in vollen Zügen,
wie die Kegel so schön fliegen.
10. Zurück im «Alten Bahnhof»
Zurück in Gossau traf man dann
um halb sieben die ganze Gruppe an.
Von den ältesten Stiften sah man auch
Nelly, Peter, Werni. Das ist so Brauch.
Auch viele Gäste traf man noch
wie Eichmann, Bollinger und Schoch.
Zähner, Hunziker, Legenden schier.
Nur Wyler, leider, war nicht hier.
11. Auch mal ein Dank (Zwischenbild)
(Zwischenbild = Anmerkung des Protokollführers)
Als erstem Röbi Allmendinger.
Der koordiniert gar manche Dinger
und kümmert sich, um das, was zählt.
Nämlich um das liebe Geld.
Dann dem Hans für die Dekoration
und Verschönern der Restauration.
Und dass er stets die Seele trifft
mit der aufgehängten Firma-Schrift.
Auch Roland Egger dankt man sehr.
Er fährt die Instrumente her.
Und allen andern, die zum Gelingen
für dieses Treffen etwas bringen.
12. Nachtessen
Da gabs ein Salat- und Spagetti-Buffet
und nachher Glacé und Kaffee.
Die Getränke waren auch dabei,
solang noch Geld in der Kasse sei.
13. Musik
Zwei Handorgeln, Klavier und Bass,
eine grosse Band, das war schon was.
Felix, Mäni, Fredy und ich
spielten gern und freuten sich.
14. Antrag und Abstimmung
Nelly und Werni regten dann
eine Verkürzung des Intervalls an.
Man nahm einen neuen Anlauf
und schaute ganz genau dann drauf,
ob für den Abstand von drei Jahren
die Meisten jetzt dafür auch waren.
Die Hälfte dafür, Enthaltung der Rest.
Alle drei Jahre gibt’s also ein Fest.
15. Protokoll vom letzten Treffen
Das Protokoll wurd’ vorgelesen
wie’s vor Jahren war gewesen.
Manches Wort des Verses wegen.
Da hatte niemand ‘was dagegen.
16. Lieder
Wie bei jedem Treffen wieder
sangen wir die alten Lieder,
welche schon Hit-Status haben
und sich echt nostalgisch gaben.
Auch Ruedis Lieder-Sammlung war
wieder in Betrieb dies’ Jahr.
Die Benützung tat sich lohnen,
trotz Problem’ der Versionen.
17. Was leider fehlte (Zwischenbild)
Immer mehr vermisste man
die Gant, bei der man Zocken kann.
Gibt’s keine alten Sachen mehr?
Hat jemand solche, wo und wer?
Der bringe die doch dann dem Hans,
ob sie kaputt sind oder ganz.
Dann würd’ es wieder interessant
mit der arg vermissten Gant.
18. Ende vom schönen Tag
Um eins dann kam es wie es muss.
Dann war plötzlich einfach Schluss.
Das Treffen war echt gut gelungen.
Es wurde eben auch gesungen
und manches Album angeseh’n.
Kurz und bündig: Es war schön.
Und auch die Letzten an der Zahl
freuten sich aufs nächste Mal.
Das sollte doch, fällt mir grad ein
im Zwanzig zweiundzwanzig sein.
Gais, im September 2022
Der Protokollführer: René Diem
9. Stiftentreffen vom 24. Oktober 2015
Das Protokoll des Treffen’s in 19 prosaischen Bildern
1. Schnell vergeht die Zeit
Das Zwanzig-Fünfzehn kam ins Land
als Röbi leichten Stress empfand.
Das ist ein Modulo-Fünfer-Jahr
und drum ein Stiftentreffen-Jahr.
Seit vierzig Jahren ist das so.
«Mer müend nöchschtens zämecho»
mailt er seinen OK-Kollegen.
Die waren natürlich nicht dagegen.
2. Erste Sitzung
Man kam zusammen, bestimmte dann
als ersten Punkt zunächst mal: Wann?
Und danach dann auch schon: Wo?
Und Wie und Was und auch Wieso.
Details würden später diskutiert.
Zuerst werden alle informiert:
Das OK hat sich schon bewegt.
Der Termin ist festgelegt.
3. Letzte Sitzung
Im Sommer wurde organisiert,
geplant, gemailt und telefoniert,
bis dass der Plan in etwa stand
und man sich erneut zusammen fand.
Das Programm wurde festgehalten,
ausgedruckt und dann gefalten
eingepackt, Adress’ geklickt
und den Stiften zugeschickt.
4. In Erwartung
Röbi ist dann ganz gespannt
stets zum Briefkasten hin gerannt
und hoffte dort auf Stiftenpost
aus dem Briefverteiler-Ost.
Auch über Mail ging einiges ein.
Das OK konnte zufrieden sein.
5. Treffpunkt «Quellenhof» Gossau
Am schönen Samstagmittag dann
um halb zwei fing alles an.
Viele trudelten langsam ein.
Man konnte sogar draussen sein.
Auch Vreni und Nelly waren da.
Und männiglich dachte sich hier: «Ah!
Wie muss man denn durchs Leben gehen,
um im Alter noch sooo auszusehen?»
Auch Paul Zähner sah man schon.
Einst Chef der Fabrikation.
Fünfunddreissig zählten wir
bei Wasser, Wein und auch beim Bier.
Werner machte gute Kunde.
Er bezahle die ganze Runde.
Im Namen jener sag ich dir
nochmals vielen Dank dafür.
6. Reise zu den Wurzeln
Dann gings weiter mit der Bahn
Wie? schaute Ruedi im Handy an.
In St.Gallen durchquerten wir
Fussballfans mit Schal und Bier.
Eine Rolltreppe, da staunte man,
da gehts zur Appenzellerbahn.
«Mer sötted mit de SGA
i d’Luschtmühli ue.
Alls isch parat und automatisch
gönd au d’Töre zue.»
Alles stimmt und geht noch so
Nur SGA liest man nirgendwo.
Und s’Zahnrad hört man auch kaum.
Es geht dahin fast wie im Traum!
7. Im Appenzellerland
Da treffen wir den Ueli Schoch.
Schön zu seh’n, den gibt es noch.
Dann wanderte die ganze Schar
zur Bude rauf, wie’s früher war.
Dort sass Wylers Karl mit Wonne
gemütlich an, und nicht in, der Sonne.
Die Wirtschaft wurde, wie wir wissen,
vor langer Zeit schon abgerissen.
Auch kein Eber war zu sehen.
Das Bauernhaus blieb dort nicht stehen.
Dann ging es retour Richtung NUM.
Der Strasse nach war’s weniger schlimm.
Obendurch ging’s «schlipfig» zu
und gab halt auch noch dreckige Schuh.
8. Besuch der Firma NUM
Bei der NUM war man im Nu
und Heinz Bollinger kam dazu.
Bei schönem, warmen Sonnenschein
bat uns Von Rüti dann hinein.
Andreas, Jörg und Edith verteilten dann
eine Taschenlampe mit der man leuchten kann.
Von Rüti, seines Zeichens CEO
Erklärte stolz, der Hauptsitz sei jetzt «do».
Vor Jahren erstaunte es alle sehr:
Schneider wollte die NUM nicht mehr.
Er habe dann, wie’s halt so lauft
die ganze NUM grad selbst gekauft.
In Italien sei die ganze Produktion
und hier Service und Konfiguration.
Man sei auf der halben Welt präsent,
damit die halbe Welt NUM kennt.
NUMROTO, das ist ein Programm
mit dem man Fräser schleifen kann.
Jörg erklärte die Probleme,
warum man diese Software nehme.
9. Rundgang bei NUM
In zwei Gruppen fing man dann
den Rundgang durch die Firma an.
Man hörte, wie Musik erklang
und sah, wie man den Taler schwang.
Eine Zunge, die am Zahnrad schwingt
und so nun die Musik erklingt.
NUM macht auch serieuse Sachen,
die auch etwas Gescheites machen.
Und laufen Räder nicht synchron.
Der Peter Halser macht das schon.
Man sah ein Lager, lang und hoch.
Und flicken tun sie immer noch.
10. Apéro bei NUM
Der Apéro dann ganz am Schluss
war für alle ein Genuss.
Ein Applaus, der musste sein
und Dank an NUM mit Schnaps und Wein.
Man hatte zwar noch nicht genug,
doch man musste auf den Zug.
11. Fahrt nach Gossau
In der AB klappte alles gut.
Was es normalerweise tut.
In St.Gallen gab es Probleme dann
«Sektor C, vorderer Wagen», wo, wann?
Jeder hat irgendwo Platz genommen
und ist in Gossau angekommen.
Röbi meinte nachher zu Ruedi nur
«von Reiseleiter keine Spur»!
12. Treffpunkt «Alter Bahnhof» Gossau
Achtundvierzig waren es am Schluss
was man als Erfolg bewerten muss.
Der Saal, auch wieder dekoriert
mit Güttinger-Schriftzug installiert.
Die Tische waren schön gedeckt.
Dazwischen manches Teil entdeckt.
13. Das Essen
Mit einem Salat-Buffet fing es an.
Dann waren die Spagetti dran.
Als Dessert gab es Tiramisu,
und einen Kaffee gab’s dazu.
14. Musik
Ich und Mäni spielten dann
einige Stücke, die man kann.
Mäni hat fünf Jahre nicht gespielt
und doch auf die richtigen Tasten gezielt.
15. Unkosten Einzug
Was sollte das den hier bedeuten?
Röbi geht nicht zu den Leuten.
Nein, zu ihm an den Tisch muss man,
dass er nicht in Ruhe essen kann.
Das braucht ja viel Geduld.
Ich mein’, da ist er selber schuld.
16. Abstimmung über den Intervall
Zur Debatte stand hier voll,
ob man den Intervall verkürzen soll.
Drei Jahre waren vorgeschlagen.
Da musste man die Abstimmung wagen.
Beide Mehr waren etwa gleich.
Alles zählen, das ist Seich.
Röbi sagte, das OK entscheidet dann
selber was man machen kann.
Peter Müller: «Drei Jahre ab siebzig anfangen»
Darauf wurde gar nicht eingegangen.
17. Protokoll
So, wie es immer ist gewesen,
habe ich das Protokoll dann vorgelesen.
So vernahm die ganze Schar,
wie es vor fünf Jahren war.
18. Ausklang
Wir spielten dann noch einige Lieder,
sangen das SGA-Lied auch wieder.
Es war nur noch der harte Kern.
Die singen halt fürs Leben gern.
Um ein Uhr schon hat dann der Wirt
Übungsabbruch kommandiert.
19. Schlussfolgerung
Das Fest war gut, das Fest war schön.
Man konnte beschwingt nach Hause geh’n.
Man hörte noch die frohen Lieder.
Die Gant, die fehlte leider wieder.
Einen Ganter finden ist nicht leicht.
Dafür hat diesmal s’Geld gereicht.
Beim Schreiben von dem Protokoll
Merkte ich natürlich wohl:
Drei Jahre sind ja schon vergangen.
Wir müssen aufs nächste Treffen plangen.
Das sollte ja, fällt mir jetzt ein
zwanzig-zwanzig soweit sein.
Gais, den 8. Januar 2019
Der Protokollführer: René Diem
8. Stiftentreffen vom 23. Oktober 2010
Das Protokoll des Treffen’s in 17 prosaischen Bildern
1. So könnte es im Thurgau gewesen sein
Anfang Jahr zweitausendzehn
spürte Röbi, es muss was geh’n,
und es fiel ihm sofort ein,
das muss das Stiftentreffen sein.
Und er, so wie man ihn ja kennt,
als Anti-Mü-Ge Präsident
nahm die Sache in die Hand
und schrieb ins Appenzellerland:
„Ist bei euch auch alles klar?
Ich wünsch‘ ein gutes, neues Jahr“.
2. Und so in Appenzell Ausserrhoden
Hans, der hat noch nichts gespürt,
was natürlich daher rührt:
Dort beginnt das neue Jahr
ja erst so Mitte Januar.
Dort ist es immer noch ein Muss:
Das Kalender-Blatt vom Julius.
Und Päpste, schon in alten Tagen
hatten dort noch nie das Sagen.
Hans sah das Mail mit schrägem Blick
und schrieb darauf sofort zurück:
„Lieber Röbi, denk daran,
bei uns fängt s’Jahr erst später an!“
3. Und so wieder im Thurgau
Als das Mail zu Röbi kam
und er es zur Kenntnis nahm
Da staunte er und merkte schon:
Da läuft etwas asynchron.
Er dachte nach und kam zum Schluss,
dass man den Ablauf ändern muss.
Sonst wird die Planung allzu schwer.
Er überlegte hin und her
bis er die beste Lösung fand:
Wir bleiben hier im Unterland,
suchen hier ein gutes Haus
und lassen Ausserrhoden aus.
4. Ende der Mutmassungen
So schlimm war’s nicht, wie es hier tönt.
Das OK hat sich schnell versöhnt.
Wieder wurden Adressen gesucht,
doch es wurde nicht geflucht!
Die alten Herren nahmen’s kühl.
Das hat man langsam im Gefühl.
Das Programm blieb nach Röbi‘s Art
ohne Appenzeller Fahrt.
Ist ihm wahrlich auch zu gönnen.
Wir haben damit leben können!
5. Treffpunkt „Typorama“ Bischofszell
Im Museum dort für Druckmaschinen
waren dreissig schon erschienen
und genossen da den Wein
und auch das Zusammensein.
Man teilte dann die Gruppe auf.
Dann nahm die Führung ihren Lauf.
Man staunte über Blei und Satz
Schön aufgestellt an seinem Platz.
Bei einem GSA-Gerät
wären sie froh, wenn‘s laufen tät.
Der Stanzer gehe leider nicht
und Ersatz, den gibt es nicht.
denn der Streifen ist so schmal.
Eben nur ein Sechs-Kanal.
Leute aus dem GSA
waren ja genügend da.
Vielleicht war einer so geschickt,
hat ihn inzwischen schon geflickt?
Eintritt, Wein und Chips und mehr
hat Num bezahlt, wir danken sehr.
6. Zwischen-Trunk
Nachher ging‘s ins Restaurant.
Im Dorf als Eisenbahn bekannt.
Dort zog Röbi sechzig Franken ein.
Das müsse für den Abend sein!
Nach dem Trunk ging‘s dann im Nu
im Auto Richtung Gossau zu.
7. Treffpunkt „Alter Bahnhof“ Gossau
Um sieben waren fünfzig da.
Auch Vreni und auch Monika.
Der Saal war wieder dekoriert,
die Tische wieder schön verziert.
Das alles macht der Hans zum Glück
als Blick zur alten Zeit zurück.
Natürlich war der Röbi schnell
zum Kassieren auch zur Stell.
Einer braucht ja dann am Schluss
die Kohle, wenn er zahlen muss!
8. Die Legenden
Jedes Mal das Allerbeste
sind die lieben Ehrengäste.
Wyler, Schoch, VA-Quadrat
Hunziker, Eichmann, alle parat.
Gü richtet schöne Grüsse aus
Er bleibe eben gern zu haus.
9. Musikanten
Instrumente waren schon bereit.
Zum Musizieren war‘s jetzt Zeit.
Felix nahm den Bass auch mit.
Das war natürlich schon der Hit!
Auch Mäni, Fredy und auch ich
musizierten froh und freuten sich.
10. Abendessen
Dann wurd‘ das Essen aufgefahren
Braten, Gemüse und Teigwaren.
Zum Dessert gab es dann noch Glacé
und den Kaffee in einer Tasse.
11. Der Blick zurück
Kurz nach dem guten Abendessen
wird das eine nicht vergessen.
Das Protokoll wird vorgelesen
und zeigt: Wie ist es dort gewesen?
Man erinnert sich so Stück um Stück
ans letzte Treffen gern zurück.
12. Hu-Schi-Song
Das alte Hunziker-Scheine-Lied,
das Mäni als Stift schon damals schrieb,
führten er und Hans dann auf.
Nach dem Lied, nur kurz darauf
hielten wir dem „paffen“ Hu
eine Kernspeicher-Ebene zu.
13. Krämer Hans
Hans kramte dann in alten Dingen,
um diese an den Mann zu bringen.
Yangsu bekam sein Blech-Lehrstück
ganz erstaunt mit Lob zurück.
Rolf Zwicky erhielt vom Digisail
Schema zurück, mindestens ein Teil.
Damals hat er sehr geschickt
einen Bond-Draht reingeflickt!
Ein Rechner-Schema gab er mir
samt Beschreibung auch dafür.
14. Der Appenzeller Ackermann
Das Gedicht , das ich damals schrieb,
als für die Raucher kein Platz mehr blieb,
habe ich auch noch vorgetragen.
Ich hab zwar schon vor tausend Tagen
mit dem Rauchen aufgehört,
und trotzdem hat es mich gestört,
wie es diesen Leuten geht,
und um den Arbeits-Frieden steht.
15. Vermisste Gant
Erst um eins ging‘s Geld zu Ende
Das gab dem Programm eine Wende.
Die Gant, die üblich vorgesehen
musste nicht in Einsatz gehen.
Das war schade, denn die Gant
war doch immer interessant.
Hoffentlich läuft dieser Fall
nicht mehr so beim nächsten Mal.
16. Alles hat ein Ende
Um halb zwei leert sich der Saal
Es war schön, auch dieses Mal
Langsam geht das Fest zu Ende.
Hans räumt auf und ganz behände
wird auch die Musik verstaut,
denn bevor der Morgen graut,
müssen halt die alten Knaben
schon eine Zeit geschlafen haben.
17. Schluss
Man hoffte, es gibt auf jeden Fall
in fünf Jahren ein nächstes Mal.
Dann ging der Letzte auch nach Haus.
Drum ist das Protokoll jetzt aus.
Gais, im Oktober 2015
Der Protokollführer: René Diem