Stiftentreffen 5,6,7

7. Stiftentreffen vom 24. September 2005

Das Protokoll des Treffen’s in 23 prosaischen Bildern

1. Einleitung
Fünf Jahre waren fast vergangen,
da hat das OK angefangen,
teils mit Eifer, teils mit Fluchen
Adressenlisten durchzusuchen,
bis dann endlich, so nach Stunden,
die meisten wieder aufgefunden
und auch angeschrieben waren.
Das gleiche Spiel, wie schon vor Jahren.


2. Abwesenheit von Röbi Allmendinger
Der gute Robert Allmendinger
hatte im Vorfeld seine Finger
auch, wie gewohnt, im OK drin.
Dann sagte er: "Es macht kein' Sinn.
Wir sind nach Thailand eingeladen,
könnten unter Palmen baden.
Nicht zu geh'n, wär ärgerlich,
ihr schafft das sicher ohne mich"?

Wir sagten nur: "Wir wünschen dir ..."
Da waren's nur noch drei statt vier.


3. Treffpunkt Sternen Bühler
Im Sternen Bühler traf man ein,
bei herrlich schönem Sonnenschein.
Man setzte sich im Garten hin,
weil auch dort die Sonne schien.

Den Trunk genoss die ganze Schar,
der von Num gesponsert war.
25 an der Zahl
kamen so ins Rotbach-Tal
und freuten sich beim Wiederseh'n.
Bis Ruedi rief: "Wir müssen geh'n".

War Aufbruch zu der Wanderung?
Der Ruedi sprach: "Entschuldigung,
die Beiz hat zu, das ist der Mist,
weil im Dorf heut' "Vechschau" ist!
Die Wanderung ist abgesagt!
Das Schlechtwetter-Programm wird gewagt".


4. Auf dem Sternen Parkplatz
Der Parkplatz war das nächste Ziel.
Zu Wandern gab's da schon nicht viel.
Nach dem Gruppen-Foto dann,
brauste schon der Zug heran.
- Bremste - hielt - die Türe ging,
ein Kondikteur uns nett empfing.
Man stieg ein: "Hipphipp-hurrah,
eine Fahrt per SGA"!

Was ein Fremder nicht wissen kann,
es heisst jetzt "Appenzeller-Bahn"!


5. Die Fahrt nach Appenzell
Die Fahrt geht ruhig jetzt dahin.
Keine Ecke in der Schiene drin,
kein Zahnrad, das man klappern hört
und die Unterhaltung stört.
Man sitzt ja wie im Teschewee,
auf Bänken wie ein Kanapee.

Die Fahrt ist prächtig und auch schnell
- über Gais nach Appenzell.


6. Ankunft in Appenzell

Klaus Rempfler nahm uns in Empfang,
lief mit der Schar dem Zug entlang.
"Me mööd vo de Bahof usi", sagte er.
Wer's verstand, lief hinterher,
und wer nicht, halt eben auch
zum Start vom "Sioux-City-Schlauch".


7. Klaus Rempfler zeigt uns Appenzell
Klaus zeigte uns die schönen Sachen,
die Appenzell berühmt auch machen.
Wir schauten uns die Kirche an,
die nur der Moritz schützen kann.

Dann ging es durch die schöne "Gass".
doch kein Schild mit "Bier vom Fass".
Dafür ein Haufen schöne Schilder
und wunderbare Häuserbilder,
und dazwischen mal ein Schwatz.
Schon stand man auf dem "Landsgmeends-Platz"
und Klaus, der kämpfte ums Gelingen,
uns die "Rhoden" beizubringen.

Am "Hof" vorbei dem Bahnhof zu
verging die schöne Zeit im Nu.
Man fragte sich, wie viele Nonnen
sich wohl im Klostergarten sonnen?
Darüber wurde man nicht klug,
es war Zeit für auf den Zug.

Man sah vom Dorf ein schönes Stück,
man dankte Klaus, und fuhr zurück.


8. Zurück im Sternen
Zurück im schönen Sternen-Saal
erhöhte sich die schöne Zahl
ähnlich, wie in früheren Jahren,
wo's auch über 40 waren.


9. Das liebe Geld
Was bei keinem Treffen fehlt.
Einer kümmert sich um's Geld,
weil ja schliesslich dann am Schluss
das OK auch berappen muss,
was die Gesellschaft ass und trank.
Für das gebührt dem Hans der Dank.

Er kann ja schliesslich nichts dafür.
Um halbzehn war er schon "stier"!

Nöggi, der früher ja vom Sternen war,
erbarmte sich der armen Schar.
Seine Spende gab der Runde
nochmals Trank für eine Stunde.


10. Unsere Ehrengäste
(Josef Pfister, Albert von Allmen, Karl Wyler)

Pfister, Wyler und vA-Quadrat
waren auch diesmal parat
an unser Stiftenfest zu geh’n,
um sich die Garde anzuseh’n
und uns'rer Runde beizuwohnen.

Das sind eben noch "Personen"!


11. Nelly, die einzige Frau
Nelly kam als einzige Frau.
Das müsste dann ja haargenau,
für einen, der die Formel kennt,
eine Zuwachsrate in Prozent
von sicher "plus Unendlich" sein!
Ich weiss - die Rechnung bringt nichts ein!


12. Dekoration von Hans Bollinger
Der Firmaschriftzug, wie er war,
gehört bereits zum Inventar.
Transistoren und auch Kerne
sieht man immer wieder gerne.
Nur ein Print, kein Lehrbuch-Stück,
trübte den geübten Blick.

Altes und Neues verband genau
Ruedi's "Beamer-Foto-Schau".
Wer nur dem Alten zugetan,
schaute sich ein Album an.


13. Protokoll
Das Protokoll wurd' vorgelesen:
Wie's 2000 war gewesen.
Was alles damals abgelaufen.
Wer tat was mit "ganten" kaufen?
Ob es "wüste" Lieder waren?
Man vegisst's ja mit den Jahren!

Das Protokoll war gut gelungen.
Der Applaus kaum abgeklungen,
fing Hans an, zu überborden
und ist dann gar formell geworden.

Er spielte plötzlich Präsident,
wie man ihn sonst gar nicht kennt:
"Wer dafür ist, was da stand,
der erhebe seine Hand"!

Das verblüffte alle sehr,
da verlangte er das Gegenmehr
und ist dann zum Entschluss gekommen,
das Protokoll sei angenommen!

Als zweite intressiere ihn:
"Wollt ihr ein Treffen weiterhin ?"
Auch das wurde angenommen.
Es wird zum 8.Treffen kommen.

Und er machte weiter so:
"Ist noch ein Antrag, irgendwo?"


14. Antrag Werner Eisenhut
Da meldet sich der Eisenhut
Und meinte dann: "er fände gut,
dass René unser Protokoll
lebenslang noch schreiben soll!“

Danach wurde abgestimmt,
dass dieses Amt ihm niemand nimmt!


15. Antrag Nelly Bach-Locher
Als zweite kam dann Nelly noch:
"Der Termin sei problematisch doch.
Einen Monat später – ungefähr,
meint Sie, dass es besser wär".

Die Hände gingen hoch, reihum
Das OK kümmert sich darum!


16. Antrag Ruedi Preisig
Als letztes Ruedi's Stimm' erschallt.
Er rief in den Saal: "Wem's wohl gfallt
dass Hans als Ehrenstift ernannt,
der erhebe seine Hand"!

Und dann ging's mit der Polonees
nach draussen über "d'Sterne-Wees",
über'n Parkplatz in den Saal,
wo Ruedi einem "Stift" befahl:
"Er solle ruhig, ohne Zagen,
Hans zum Ehrenstift hier schlagen"!


17. Neuer Ehrenstift: Hans Bollinger
Hans wusste nicht wie ihm geschah
und kniete einfach strahlend da!


18. Musikanten
Musikanten waren einige da,
doch Instrumente fehlten ja.
Das Klavier, das teilten sich
Mäni und Fredy brüderlich.
Nur "handorglen" musste ich allein.
Ablösung schien keine da zu sein.


19. Num-Schwung
Die Appenzeller, neben singen,
tun auch gerne Talerschwingen.
Talerschwingen maschinell
ist kulturell nicht aktuell.

Doch als Versuch verblüfft es schon.
Ein heimeliger Taler-Ton,
der mit Motor von selber läuft
und bombensicher weniger säuft !!


20. Keine Gant
Es fehlte die berühmte Gant.
Das Amt des "Ganters" war vakant!
Man hätt' das Geld schon brauchen können.
Es war uns diesmal nicht zu gönnen,
nur einen Trunk auf OK's Kosten
beim "Sternen-Theo" noch zu posten.


21. Fredy Forster's Internet-Angebot
Fredy erklärte sich bereit,
die Internet-Verfügbarkeit
der Foto's, Filme und anderen Sachen
in kurzer Zeit bereit zu machen.
In "www punkt besuche punkt ch släsch"

- zu schwierig, wenn du "kän Bleistift häsch!"

Das Problem löst sich im Nu:
Er sende das noch allen zu!


22. Lieder (ohne Klassifizierung)
Mit dem Gesang war's nicht weit her.
Der Saal war auch schon praktisch leer.
Es gehört auch nicht auf dieses Blatt,
wer welches Lied gesungen hat.
Auch wie's getönt hat, ist geheim,
wird nicht erwähnt in diesem Reim


23. Schluss
Kurz nach eins war plötzlich Schluss,
weil fast jeder fahren muss.
Wer's Auto hat daheim gelassen
darf das "Letzte" nicht verpassen,
sonst kommt er plötzlich nicht nach Haus. Drum ist jetzt Schluss - der Reim ist aus.


Gais, 27.Oktober 2005
Der Protokollführer: René Diem

6. Stiftentreffen vom 23.September 2000

Das Protokoll des Treffens in 17 prosaischen Bildern

1. Einleitung
Das OK unter Allmendinger,
nimmt’s mit den Jahren gar nicht ringer
und hat, wie üblich motiviert
das Stiftentreffen inszeniert.
Über dieses ist hier mein Bericht,
auch dies‘ Jahr wieder als Gedicht.


2. Treffpunkt altes Güttinger-Gebäude
Treffpunkt war das Gü-Gebäude,
indem „intressanterweis“ noch heute,
was kaum einer hätt‘ gedacht,
eine Firma Elektronik macht!
Und Abwart ist ein alter Gü’ler,
der unverwüstliche Karl Wyler.

Er hatte Tische aufgestellt,
bekam von Num auch etwas Geld
um Bier und Wein und Chips zu kaufen
für den Gäste- und den Stiften-Haufen.

Etwa zwanzig kamen so um drei
Doch leider keine „Sie“ dabei.
Man begrüsste sich, man fragte nach,
manch einer simpelte vom Fach.
Bald liess man Elektronik sein
und widmete sich Chips und Wein,
bis Ruedi Preisig dann entschied:
„Das Wandern ist des Müllers Lied“.

3. Wanderung zur Schäflisegg
Über Gstalden, Fröhlichsegg,
durch Wälder, über Wiesen weg,
erreichte dann die Wandertour
die Schäflisegg vor siebzehn Uhr,
um dort erstmals einzukehren
um sich des Durstes zu erwehren.

Kaum eine Stunde war vergangen,
hat man zu zahlen angefangen,
diskutierte das und dies,
bis Ruedi dann zum Rückzug blies.

Die Schar spazierte nun zurück
und genoss den schönen Blick
auf Teufen, an die Säntiswand,
auf‘s schöne Appenzellerland.


4. Verschiebung nach Stein
Auf dem Parkplatz angekommen
wurd‘ in den Autos Platz genommen.
Und so verschob sich der Verein
in die Brauerei nach Stein.

Nur Ruedis Roller machte Müh,
etwas klemmte irgendwie.
Zur Jacke kam er nicht heran.
Karl Wyler hat’s dann aufgetan.
Sonst wär der Ruedi noch beim „Bohren“
bis hinauf nach Stein erfrohren?

5. Treffpunkt Restaurant Brauerei Stein
Am Abend in der „Braui“ dann
kamen nochmals zwanzig Mann
und oh Schreck „wieso denn au“
leider keine einz‘ge Frau.

Statistisch zwar die Minderzahl,
doch Null Prozent, das wahr fatal.
Vierzig kamen so zusammen,
die aus der Stiften-Gilde stammen.

 

6. Röbi’s Versprechen
Röbi hat dann zwar versprochen,
das nächste mal so all‘ drei Wochen
jeder einen Strauss zu bringen,
um sie moralisch so zu zwingen,
das Stiftentreffen vorzusehn
und nicht woanderst hinzugehn!


7. Dekoration von Hans Bollinger
Der schöne, alte „Braui“-Saal,
kulturhistorisch erste Wahl,
war wieder super dekoriert
mit vielem, was das Herz berührt,
und vor, ach so manchem Jahr,
einmal gut und wichtig war.

Beim Firma-Schriftzug angefangen,
der majestätisch aufgehangen
bis zum Plastiksack, dem blauen
war alles wunderschön zu schauen.

Nur Martin Schrepfer’s Bilder nicht.
Die machte Bo mit Schema‘s dicht!
Die Technik hat halt keine Spur
von Verständnis für Kultur!


8. Organisatorisches
Als erstes brauchte Röbi Geld,
denn er hatte z’Nacht bestellt.
Er zog die fünfzig Franken ein,
„Das reiche dann auch für den Wein!“

Dass um zehn schon Ebbe war,
war sonderbar in diesem Jahr.
Wahrscheinlich muss der Röbi wagen,
nächstesmal doch aufzuschlagen!

Trotzdem war es schön und heiter.
Es zahlte jeder selber weiter!

 

9. Unsere Gäste und Ehrenstifte
(Josef Pfister, Guido Gäng, Heinz Bollinger, Karl Wyler)

Vom Treffen sicher fast das Beste
sind unsere lieben Ehrengäste,
welche ja vor vielen Jahren,
auf ihre Art „Legenden“ waren.
Und einer aus der ersten Stunde
war auch dabei in unserer Runde.

 

10. Vorlesung des Protokoll’s von René
Nach dem guten Essen dann
fing bereits das Programm an.
Die Mägen waren alle voll,
jetzt war Zeit fürs Protokoll.
In Versform kam es heut‘ daher
und gefiel doch allen sehr.

Und das hat mich motiviert.
Drum hab ich’s gleich nochmals probiert.


11. Musik
Die Musik, einst mehr als drei
bestand dies‘ Jahr nur noch aus zwei.
Dem Fredy Forster am Klavier
Und Quetschkommode, „gspillt“ von mir.


12. Überraschung von Hans Bollinger
Wenn Bo in seinen Sachen kramt,
manch‘ Einer etwas Böses ahnt.
Doch diesmal war’s ein Zeugnis nur
von Mjong-Jong, wie man schnell erfuhr.

 

13. Gant von Röbi Allmendinger
Ein Höhepunkt, wie allbekannt
ist Röbi Allmendinger’s Gant.
Heute war echt viel zu machen.
Er hatte wieder rare Sachen.

Ein Konverter, -„laufe gut“,
den nahm Werner Eisenhut.
Mit dem Öffnen tat er „streng“!
Doch Service macht ja Guido Gäng.
Er hat das Ding, das leicht verstaubt,
in Windes-Eile aufgeschraubt
um zu sehn, ob in der Lampe
der Fadenhalter ja nicht „plampe“!
Das tat er zwar, so wie ich meine,
doch Guido schicke ihm dann eine.

Kernspeicher und auch and‘re Sachen
sind immer gut, die Gant zu machen.
So gab es wieder kurze Zeit
nochmals Gratis-Flüssigkeit!

14. Einlage von Kurt Frommenwiler
Frommi, unser Trommelmann,
schleppte seine Trommel an
und trommelte ein Stück „of best“.
Das gab der Stille dann den Rest.
Und jedem wurde sonnenklar,
dass Kurt ein Fan des Trommeln‘s war!

Er spielt nicht nur im Restaurant,
er ist bis Schottland hoch bekannt!


15. Die alten Lieder
Zur späten Stunde, immer wieder
singt man die altbekannten Lieder.
Von Garderobe, SGA,
vom Flip-Flop, den man kippen sah.
Sie haben wieder gut geklungen,
vom harten Kern so vorgesungen.

 

16. Die wüsten Lieder
Fredy Forster, seines Zeichen,
zu später Stund‘ kein Freund des Weichen,
stimmte wüste Lieder an,
die „Bünzli“ aus Prinzip nicht kann.

Nur einer half, und das sehr gut,
natürlich Werner Eisenhut!


17. Abschied
Und langsam kam’s wie’s kommen muss,
um halb drei war leider Schluss.
Der harte Kern trank auch noch aus
und jeder fuhr vergnügt nach haus,
und sagte sich: „Sei es wie’s sei,
ich bin wieder mit dabei“ !


Gais, im Mai 2004
Der Protokollführer: René Diem

5. Stiftentreffen vom 23. September 1995

Das Protokoll des Treffens in 22 prosaischen Bildern

1. Einleitung
Sie trifft sich jedes fünfte Jahr
die grosse Gü'ler Stiftenschar,
um sich zu sehn und festzustellen,
dass die meisten der Gesellen
(und natürlich auch die "Innen",
die Gleichberechtigung muss stimmen !)
sich gar nicht gross verändert haben
seit wir letztmals uns die Hände gaben.

Wie's damals war zeigt der Bericht,
zum erstenmal hier als Gedicht.


2. Treffpunkt Num-Güttinger
Einen schönen Herbsttag hatten wir,
als wir uns trafen kurz nach vier.
Der Treffpunkt war die Firma Num.
(Güttinger reimt sich nicht, s'ist schlimm !)
Man stand herum, begrüsste sich
und fragte nach. "Wie hat es Dich"?
bis dass die Zeit dann war gekommen
zu seh'n, was wir uns vorgenommen.


3. Firma Vorstellung von Klaus Rempfler
Es ging hinein durchs "Budetor".
Klaus stellte uns die Firma vor.
Er sagte was von Steuerung,
erwähnte Ba's Entschuldigung
und fand, ich meine da, mit Recht:
Man habe es mit Num nicht schlecht !
Das könne jeder selber seh'n,
man werd' jetzt durch die Firma geh'n !


4. Besichtigung Numroto
Bohrer, Fräser und so Sachen
könn' man mit Numroto machen.
Federer Jörg hat das bewährt
und mit Sachverstand erklärt.


5. Besichtigung Service
Von weitem hörte man dann schon
doch irgendwie das Gipsyfon.
Doch da hat mancher falsch gedacht.
Musik wurd' mit der Num gemacht!


6. Besichtigung Antriebslabor
Kabel, Kabel, nichts als Kabel,
Turmaufbauten wie zu Babel
Motoren, Schützen, Notausknöpfe
Stecker, fast wie Blumentöpfe,
Messgeräte wie ein Scheich !
Das ist Peter Halser's Reich!


7. Restlicher Rundgang
Der Rundgang zeigte, was sich tat,
dass jeder ein' Computer hat
und kaum mehr jemand löten tut.
Und trotzdem läuft der Laden gut !


8. Apero, spendiert von Num-Güttinger
Dann stand der Apero bereit
zur Hebung der Geselligkeit.
Der Wasser-Max hat ihn gebracht,
obwohl er nicht mehr dran gedacht !
Doch dank Klausen's Telefon
klappte dann die Sache schon !

Bis zur Abfahrt kurz vor sieben
wurde noch beim Wein geblieben
oder auch bei einem Kiel ?
Dann war Hundwil unser Ziel.


9. Treffpunkt Rössli Hundwil
Im Rössli stiess der Rest dazu.
Man grüsste sich mit: "Hallo Du,
sag mir dein Name, bitte schön,
es freut mich, dich auch hier zu seh'n" !

Fast vierzig Leute waren's, dann
fing Röbi schon zu sammeln an
und wollte Geld für Speis' und Trank.
Dem OK-Präsident sei Dank !


10. Die Gäste: Heinz Bollinger, Peter Halser, Karl Wyler
Nichts zahlen müssen nur die Gäste.
Gast zu sein ist stets das Beste !


11. Entschuldigt sind: Albert von Allmen, Joseph Pfister,Fritz Mumenthaler und Walter Güttinger

Drei Ehrenstifte entschuldigten sich
und Gasser Fritz, wie ärgerlich
wurde einfach umgebracht.
In Stille wurd' an ihn gedacht.
Gü musste Enkelkinder hüten,
liess Gruss und Dessert uns entbieten.


12. Dekoration von Hans Bollinger
Bollinger hatte dekoriert
den Firma-Schriftzug auch montiert
und auch andere alte Sachen
konnten uns viel Freude machen.


13. Nachtessen und Protokoll
Als dann alle abgesessen,
wurde erst einmal gegessen,
bis dass die Bäuche waren voll.
Dann verlas ich s'Protokoll.


14. Dia-Schau von Hans Bollinger
Hans zeigte dann die Dia-Schau.
Man hörte "Ah" und "Oh" und "Au" !
Ein jeder sah, wie es mal war
und Hans gab auch den Kommentar !


15. Musik
Musik zu machen half dann mir
Felix Niederer am Klavier.
Wir spielten, wie es sich so gibt,
wenn man nie zusammen übt !


16. Gant von Röbi Allmendinger
Dann meinte Röbi: "Es braucht Schwung,
jetzt mach' ich die Versteigerung "
und brachte seine alten Sachen
um diese schnell zu Geld zu machen.
Das gäbe dann zu später Stunde
die einte oder andere Runde !

Doch diese Gant hat wie geklemmt.
Lag's am Fünfliber-Inkrement ?
War's die Angst, man müsse morgen
diesen "Plunder" nur entsorgen ?

Die Bilder brachten auch nichts ein.
Das fand dann Röbi fast gemein
und rief laut in den Saal hinaus:
"Macht doch Musik, die Gant ist aus !"


17. Video von Ernst Rottmayr
Bähnler Ernst, der zeigte dann
ein Video von der Eisenbahn.
Der Fernseh' machte ihn fast wild.
Der habe schon ein schlechtes Bild !

Wir sind dann übereingekommen,
wir sollten in sein Café kommen.
Er wolle es dann dort vorführen.
Bier könnte er organisieren !


18. Keine Fotos von Hans Stump
Das Beste aber bot Hans Stump.
Er kam ganz kurz, tat einen Gump
und war dann still und leis' verschwunden.
Die Fotos wurden nicht gefunden,
welche wir noch zeigen wollten,
weil sie mit Hans nach hause rollten !


19. Gegen Mitternacht
So ungefähr gegen Mitternacht
haben sich die ersten aufgemacht.
Man wird älter, das merkt man schon,
es fehlt die frühere Kondition.


20. Nach Mitternacht
Es blieb nur noch der harte Kern
und dieser singt besonders gern
bei jedem Treffen immer wieder
die legendären Stiften-Lieder.

Bollinger hatte daran gedacht
und darum Kopien mitgebracht.


21. Abschied
Die Kasse reichte bis halb drei
dann war dass Treffen halt vorbei.
Ein Jeder wollte schlafen gehn.
Man sagte sich: "Auf Wiedersehn.
Fünf Jahre sind ja schnell vorbei.
Tschüss, i bi fuul, i haus jetz hei!"


22. Ende
Und so kommt es, wie es kommen muss
Auch mit berichten ist jetzt Schluss.

 

Der Protokollführer: René Diem